20 Jahre Chorfreundschaft mit Tiszaföldvàr

Aus Anlass "20 Jahre Chorverbindung des MGV Frankonia Gräfenberg mit dem Männerchor Tiszaföldvàr" hatten wir vom 10. bis 14. Juli 2008 eine 58-köpfige Delegation aus unserer ungarischen Partnerstadt zu Gast.

Musikalisch begrüßt wurden die ungarischen Gäste durch die "Frankonia Singflöhe", dem eingegliederten Kinderchor im MGV.

Am nächsten Tag zeigte man den Ungarn bei einem Tagesausflug die Reize unserer Heimat. Über Hersbruck ging die Fahrt durch das schöne Pegnitztal entlang nach Neuhaus. Hier besichtigten wir die Maximiliansgrotte. Nach dem Mittagessen beim "Schnitzelwirt" in Michelfeld ging es zurück nach Neuhaus. Nun stand die Besichtigung der Brauerei Kaiserbräu auf dem Programm. Unter fachkundiger Begleitung der beiden Führer bekamen unsere Gäste einen Ein- und Überblick über die Größe dieser Privatbrauerei im Nürnberger Land.

Im Mittelpunkt dieses Jubiläumsbesuches stand das Freundschaftskonzert am Samstag, 12. Juli 2008 um 20.00 Uhr, mit den beiden Männerchören und einer ungarischen Zithergruppe.

Die Zuhörer in der voll besetzten Frankoniahalle waren von den Darbietungen der Akteure begeistert. Höhepunkt war zweifellos am Schluß des Konzertes der gemeinsame Auftritt der beiden Chöre. Mit den ungarischen Liedern "Emelem poharom" und "Bordal" sowie dem Volkslied "Wenn die Rosen blüh´n" kam die Verbundenheit der Chöre auch sängerisch zum Ausdruck.

Der Sonntag begann mit dem Besuch des Gottesdienstes in der Dreieinigkeitskirche. Hier kamen die Gräfenberger innerhalb einer Woche zum zweiten Mal in den Genuss, einen ausländischen Chor zu hören.

Den Nachmittag verbrachten Gäste und Gastgeber im Umfeld der Frankoniahalle. Hier war Gelegenheit, Bekanntschaften zu pflegen und neue zu schließen. Ferner nutzten die Ungarn die Gelegenheit, den neugeschaffenen Tiszaföldvárplatz und das Turmuhren-Museum von Georg Rammensee zu besuchen.

Beim Abschlussabend standen die Geselligkeit, der Gesang und der Austausch von Erinnerungsgeschenken im Mittelpunkt. Die Verantwortlichen beider Chöre würdigten diese 20-jährige Freundschaft und äußerten sich zuversichtlich, dass diese chorischen und privaten Verbindungen auch in Zukunft weiter gepflegt werden.

Ein anspruchsvolles Buffet – erstellt und angerichtet von Damen unseres Chores – rundete diese gemeinsamen Tage ab.

Am Montag früh schließlich hieß es wieder Abschied nehmen. Nachdem uns die ungarischen Freunde noch eine Einladung nach Tiszaföldvàr für 2009 übergeben hatten, traten sie die Heimreise an.

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